15.06.2026

Sommerfest im Evangelischen Allianzhaus

Das 1. Sommerfest im Evangelischen Allianzhaus war ein rundum gelungenes Ereignis, das zahlreiche Besucher anzog. Insgesamt konnten über den Tag hinweg viele hunderte Besucher auf dem Gelände begrüßt werden – ein eindrucksvoller Beleg für ...

Das 1. Sommerfest im Evangelischen Allianzhaus war ein rundum gelungenes Ereignis, das zahlreiche Besucher anzog. Insgesamt konnten über den Tag hinweg viele hunderte Besucher auf dem Gelände begrüßt werden – ein eindrucksvoller Beleg für das große Interesse an diesem traditionsreichen Ort.

Den Auftakt bildete ein festlicher Gottesdienst, zu dem mehr als 150 Besucher zusammenkamen. Dieser wurde von Pfarrer Manuel Kaiser und Hausleiter Matthias Gelfert gestaltet. Musikalisch wurde der Gottesdienst vielfältig umrahmt: Der Posaunenchor der Kirchgemeinde sorgte für einen festlichen Klang, die Veehharfen verliehen der Atmosphäre eine besondere Ruhe, und auch die Familie Gelfert trug mit musikalischen Beiträgen zum Gelingen bei.

Im Anschluss daran gab es ein gemeinsames Mittagessen mit Thüringer Rostbratwürsten und Brätel, bei dem viele Besucher miteinander ins Gespräch kamen. Danach nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, die Zimmer, Tagungsräume und vor allem die historische Konferenzhalle zu besichtigen.

Ein besonderer Höhepunkt war die Begegnung mit Suse Chmell, der Urenkelin von Ernst Modersohn, der zur Zeit des Baus der Konferenzhalle Leiter des Allianzhauses war. Ihre persönlichen Anekdoten und Einblicke in die Geschichte des Hauses stießen bei den Besuchern auf großes Interesse und machten den Rundgang besonders lebendig.

Auch für Kinder wurde einiges geboten: Das Kinderkonzert mit Sebastian Rochlitzer zog etwa 100 Besucher an und begeisterte mit einem fröhlichen und mitreißenden Programm.

Am Nachmittag fand das Sommerfest einen stimmungsvollen Ausklang. Im Café & Bistro Allianzhaus sorgte die Band Mad’n DOCS mit Livemusik für eine entspannte Atmosphäre und rundete den Tag musikalisch ab.

Das Sommerfest zeigte einmal mehr, wie lebendig das Evangelische Allianzhaus ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass es selbst nach 140 Jahren seines Bestehens noch Menschen gibt, die diesen besonderen Ort bisher nicht kennen – und ihn an diesem Tag neu entdecken konnten.