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Liebe Freunde und Gäste des Evangelischen Allianzhauses,
wenn ich in die Nachrichten dieser Zeit schaue, sehe ich in der Regel nur negative Meldungen. Wenn ich in die verschiedenen Socialmediakanäle schaue, in Gruppen oder in Kommentarleisten, schlägt mir eine Welle der Empörung und Hoffnungslosigkeit entgegen. Es scheint in der Gesellschaft inzwischen einen Grundkonsens über das nahende böse Ende zu geben. Und ja, es gibt, bedingt durch fast lückenlose Berichterstattung der Katastrophen dieser Welt, auch reichlich Stoff, um sich von diesen Informationen prägen zu lassen.
Aber ist das alles? Warum geben wir uns allzu zufrieden damit, oder gar regelrecht hinein?
Der Monatsvers für Mai erinnert uns daran, was unsere Seele braucht: einen festen Anker.
Das, was uns täglich medial an Empörung oder Schreckensnachricht überfällt, dient nicht als fester Anker, sondern zieht uns viel eher in die Tiefen dieses dunklen Meeres.
Nein, als Christen hoffen wir, dass alles Leid einmal ein Ende hat. Wir hoffen, dass Gott diese Welt erlösen wird und wir glauben das durch Jesu Tod am Kreuz schon heute aller Hoffnungslosigkeit das Ende angesagt ist. Wenn wir die Verse zuvor im Hebräer lesen, erfassen wir, dass Gott dafür sogar mit einem Eid bürgt.
Das diese Hoffnung lebendig ist, spüren wir im Allianzhaus jeden Tag: mit der schrittweisen Verbesserung herausfordernder Betriebs- und Gästewirtschaft, mit der Gewinnung neuer Mitarbeiter und Gästegruppen und mit regelmäßig für uns betenden und glaubenden Geschwistern vor Ort und im Ganzen Land.
Es ist toll, dass wir eine Gemeinschaft mit begründeter Hoffnung sind.
In fröhlicher Erwartung, Sie bei uns zu begrüßen
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